Kleinwort auf Weltreise

Wie alles begann ….

Klar, mit dem INTERNET fing alles an, auch unsere Fernreisen, denn dadurch ergaben sich ganz neue Möglichkeiten und die globale Welt fing an zu schrumpfen.

1996 – unsere beiden Teenager im Alter von 15 und 16, bisher jedes Jahr mit uns auf die Kanaren oder Mallorca an den Strand, waren bereit mit uns in einem Motorhome durch die Staaten zu fahren. Also haben wir geplant, organisiert und gebucht, 6 Wochen sollten es werden und wir hatten uns eine Tour quer durch die USA, von LA bis nach Miami vorgenommen 6000km in 38 Tagen.
Unser Motorhome, ein 28 Fuss Ungetüm.
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1997 – haben wir das dann in Deutschland versucht, zwei Wochen die Ostseeküste hoch und die Nordseeküste wieder runter.

Aber das war natürlich überhaupt nicht mit Camping in den USA zu vergleichen, kleine Campingplätze, keine vernünftige Infrastruktur, alles eng und wesentlich teurer.

Also wurde kaum wieder zuhause die nächste USA Reise geplant, organisiert und gebucht.
1998 – also das zweite Mal mit den Teenager in die Staaten und wieder ein 28 Fuss Ungetüm.
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Und diesmal ging es in 5 Wochen von San Francisco durch die Nationalparks nach LA wobei wir dann nur 4000km auf dem Tacho hatten.
Ja – und dann trennten sich unsere Wege, die Teenager kamen in die Lehre und gingen ihre eigenen Wege, und für uns begann damit ein neuer Lebensabschnitt in dem wir unsere Freiheit erst einmal mit kleinen Flugreisen testen konnten um uns von den Kindern Abzunabeln.

2003 – hatten wir es dann geschafft und wagten unsere erste Alleinreise in die Staaten, genauer gesagt nach Toronto Canada, von wo aus wir dann ebenfalls wieder mit einem 28 Fuss Ungetüm bis nach New York City und zurück gefahren sind.
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Und dann hatten wir Blut geleckt, die Kinder wollten sowieso nichts mehr von uns wissen und wir wollten unsere gewonnene Freizeit genießen und die Welt entdecken.

2004 ging es dann nach Australien, eine 6 Wochen Reise quer durch den Kontinent, 6500 km vom Top End Darwin bis zu unserer Lieblingsstadt Sydney.
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Und das war schon ein Erlebnis, besser gesagt ein Abendteuer, mit einem 4×4 Camper ohne den gewohnten Komfort der Amerikanischen Wohnmobile durch ein Land und über Pisten zu fahren, wo einem alle paar Stunden mal ein anderes Fahrzeug begegnet, da wird dann noch gewinkt und gegrüßt – Toll.
Und es hat uns so gut gefallen, das Land, die Menschen und die Lebensmentalität das wir

2005 – gleich die zweite Reise durch dieses riesiges Land unternommen haben. Tja – leider gab es den Vermieter vom Vorjahr nicht mehr und auch dieses wunderschöne Auto von NQ war nirgends mehr zu mieten. Aber dann haben wir den Apollo 4×4 gefunden, eben so schön ausgestattet und auch mit 4×4.
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Und so ging unsere zweite Abenteuerreise von Brisbane über die größte Sandinsel der Welt, Fraser Island und durch den Laekfield Nationalpark Richtung Cape York.

Na ja, der 4×4 von Apollo hat uns so überzeugt, dass wir
2006 – gleich wieder gekommen sind. Diesmal haben wir unsere Reise in Perth begonnen und sind die Westküste hoch gefahren, quer durch die Gibb-River Road bis nach Darwin, 4000 km in 4 Wochen mit vielen Überraschungen.
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Und das war schon Abenteuer pur, einschließlich Reifenpanne mitten im australischen Outbeck.
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Nein, dass hat uns immer noch nicht genügt, wir sind dann
2007 – noch einmal nach Perht gereist, haben den Apollo gebucht und sind in 4 Wochen quer durch die australische Südwüste, die Nullabour plain und bei Temperaturen von 45°C bis nach Sydney gefahren, wo uns zum Abschluss unserer Abenteuerreise ein Opernbesuch in der berühmten Muschel erwartet hat.
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Von Australien genug? – nein, aber jetzt wollten wir mal was anderes sehen, zum Beispiel Neuseeland soll ja auch recht schön sein.
2008 – geht es also nach Neuseeland und dieses Mal ohne 4×4 Camper, auf Neuseeland soll es ja ausgebaute Strassen geben, also mieten wir uns ein kleines Wohnmobil.
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Wir starten in Christchurch und umrunden die Südinsel, fahren mit der Autofähre zur Nordinsel entspannen einige Tage in den heißen Thermalquellen und erholen uns an den herrlichen Sandstränden, bis uns der Flieger von Auckland wieder nach Deutschland zurück bringt.
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Ja das Alter, auf der Arbeit gibt es einige berufliche Umorganisationen und auch Zuhause warten dringende Instandsetzungs- und Umbauarbeiten, es werden Wände herausgerissen, es gibt eine neue Küche und alles wird ein wenig altersgerechter gestaltet.
Aber dann packt uns doch wieder das Reisefieber und so geht es
2010 – nach Namibia – unsere ehemalige deutsche Kolonie – wir mieten uns wieder ein 4×4 Camper, ähnlich dem Apollo in Australien und starten in Windhuk unsere 5 wöchige Safari durch Namibia.

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Ja das Alter, schon wieder plagt es uns, die ersten Wehwehchen kommen und die ersten OP’s sind unabwendbar, also wird die geplante Reise nach Südafrika verschoben, alle Buchungen storniert oder umgebucht.
Doch auch dies Zeit geht vorbei und so können wir dann im Frühjahr
2012 – nach Johannesburg fliegen, wo uns wieder ein 4×4 Camper von BOBO erwartet, mit dem wir dann in 5 Wochen 5.500km bis nach Kapstadt fahren – wollten!

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doch leider haben wir den alten Herren wohl zu hart ran genommen und das hat er uns mit einem Achsenbruch quittiert, mitten im Nirgendwo zwischen Joburg und Kapstadt.
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Ja, drei Tage hat es dann gedauert, bis ein Ersatzfahrzeug von Kapstadt herangefahren war, dann alles umladen und unsere Reise konnte weiter gehen.
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Ja und dann kam der Vorruhestand, im Sommer
2012 – kam unser Frankia, unser erstes eigenes Wohnmobil, mit dem wir jetzt die nächsten Jahre durch Europa cruisen wollen und die ersten 25.000km haben wir ja ach schon geschafft.

 

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