{"id":1115,"date":"2018-10-12T10:53:53","date_gmt":"2018-10-12T10:53:53","guid":{"rendered":"http:\/\/kleinwort.de\/?p=1115"},"modified":"2020-11-29T19:46:07","modified_gmt":"2020-11-29T18:46:07","slug":"2000-schafe-in-rom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kleinwort.de\/?p=1115","title":{"rendered":"2000 Schafe in Rom"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/kleinwort.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/DSC011501.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1119\" title=\"DSC01150\" src=\"https:\/\/kleinwort.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/DSC011501-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/kleinwort.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/DSC011501-300x169.jpg 300w, https:\/\/kleinwort.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/DSC011501-1024x577.jpg 1024w, https:\/\/kleinwort.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/DSC011501.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wenige Meter hinter dem Kolosseum beginnt die Via Appia Antica, die \u201eK\u00f6nigin der Stra\u00dfen\u201c und in dem angrenzenden Park grasen 2000 Schafe und einige Ziegen, man entdeck halt auf jeder Reise was Neues.<br \/>\nAber jetzt zum Anfang unserer Reise von Hamburg zum Stiefel, da waren die Schafe in Rom nur eins der vielen Highlights.<br \/>\nMit den gewohnten kurzen Stepps (Hannoversch M\u00fcnden, Kitzingen und Wangen im Allg\u00e4u) fahren wir durch die Schweiz, zum Comer See wo wir uns auf Italien einstimmen. Dann ein etwas l\u00e4ngerer Turn bis Marina di Pisa, von wo aus wir eine Fahrradtour zum Schiefen Turm nach Pisa geplant hatten.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Morgen ging es los, 15 km auf Feld-, Wald- und Fahrradwege bis nach Pisa, wir stellen unsere Fahrr\u00e4der auf einem Fahrradparkplatz vor der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone ab. Ja &#8211; und als wir nach 2 Stunden von unserer Besichtigungstour zur\u00fcckkamen, waren die Fahrr\u00e4der weg, geklaut.<br \/>\nNach dem ersten Schock dann zur Polizei und Anzeige erstattet, ging recht Problemlos aber nun zur\u00fcck zum Wohnmobil? Tja, mit dem Taxi zur\u00fcck nach Marina di Pisa und dieses Erlebnis erst einmal verdauen.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag sah die Welt dann wieder freundlicher aus, wir stehen ja noch am Anfang unserer Reise und \u00e4ndern k\u00f6nnen wir eh nichts, also weiter Richtung Toskana wo wir im Alberese Nationalpark, zwei Tage Wandern und uns an der sch\u00f6nen Natur erfreuen.<\/p>\n<p>Weiter auf unserer geplanten Route nach Rom, diesmal leider ohne Fahrr\u00e4der, daf\u00fcr wandern zwischen Schafen, den Petersdom und die anderen Touristenziele abklappern, ganz einfach 3 Tage die Stadt genie\u00dfen und auf uns wirken lassen.<\/p>\n<p>Vom Rom geht es nach Pompei, wo aus wir 2 Tage mit Bahn und Bus die Amalfik\u00fcste von Sorento \u00fcber Positano bis Amalfi erkunden. Die Ruinen und Neapel hatten wir ja im letzten Jahr gemacht, also haben wir diesmal drauf verzichtet, auf den Visu sind wollen wir auch nicht, waren ja letztes Jahr auf dem \u00c4tna auf Sizilien und ein Vulkan reicht.<br \/>\nEs geht weiter nach Diamante ans Meer, 3 Tage baden. Doch wie der Zufall es will, findet in Diamante gerade ein gro\u00dfes Peperoni Festival statt, die ganze Stadt ist geschm\u00fcckt und \u00fcberall stehen Verkaufsst\u00e4nde mit Spezialit\u00e4ten zum Verkosten \u2013 hm, lecker, wieder das Abendbrot gespart.<\/p>\n<p>Unser n\u00e4chstes Ziel w\u00e4re Tropea gewesen, dann sollte es r\u00fcber nach Sizilien gehen, zum Fahrradfahren, aber ohne Fahrr\u00e4der?<\/p>\n<p>Nee, machen wir nicht, vielleicht im n\u00e4chsten Jahr, also haben wir den Stiefel angepeilt und sind nach Metaponto an den Golf von Tarent zum Baden und Wandern gefahren und bei 27\u00b0 Wassertemperatur bin ich da sogar rein gegangen.<br \/>\nEs geht weiter, an Tarent vorbei und den Hacken runter bis zum Naturpark Salina dei Monaci auch wieder Wandern, Baden und Flamingos beobachten, nur es gab zu dieser Jahreszeit keine rosa Flamingos, nur M\u00f6wen und die haben wir an der Nordsee auch.<\/p>\n<p>Dann die schwere Entscheidung, weiter runter im Hacken oder langsam wieder Richtung Heimat,<br \/>\nwas soll ich sagen, die Heimat hat gesiegt, Heimweh nach der Familie und Zuhause.<\/p>\n<p>Also fahren wir nach einem kurzen Zwischenstopp in Tarent zur \u201ewei\u00dfen Stadt\u201c auf dem Berg, nach Ostuni, Stadtbesichtigung und Fotos machen.<br \/>\nWeiter geht es an die Adria nach Trani, einer sehr sauberen kleinen Stadt mit einem sch\u00f6nen Hafen, gem\u00fctlichen Gassen und Restaurants.<\/p>\n<p>Wir wollen wieder ans Meer, Baden und relaxen an der Adria, da waren wir ja noch nie, also weiter bis Zapponeta, wo wir auf einen Campingplatz direkt am Meer landen, mit herrlich langem Sandstrand f\u00fcr Strandspazierg\u00e4nge. Wir machen noch einen Tagesausflug in die Stadt Manfredonia, aber au\u00dfer einer Fu\u00dfg\u00e4ngerstra\u00dfe mit wenigen Gesch\u00e4ften und einer alten Burg der Staufen hat die Stadt f\u00fcr uns nicht viel zu bieten.<\/p>\n<p>Der Garango liegt vor uns und wir \u00fcberlegen ob wir uns das antun und die Bergstra\u00dfe mit den vielen Kehren und Steigungen fahren oder ob wir die Autobahn nehmen, wir entscheiden uns f\u00fcr die Autobahn und fahren zur Marina di Lesina.<br \/>\nHier ist tote Hose, alles schon zu und abgeschlossen und wir stehen ganz allein auf weiter Flur, nee gef\u00e4llt uns nicht so ganz ohne Menschen. Also fahren wir 15km zur\u00fcck auf den Stellplatz in Lesina, wo wir am Abend vom Stellplatzbesitzer k\u00f6stlich bewirtet werden.<\/p>\n<p>Es geht zu einem weiteren Highlight unserer Reise, Peschici an der oberen Ecke vom Garango, wir d\u00fcrfen durch den Campinglatz hindurchfahren und uns direkt ans Meer stellen, mit einem phantastischen Blick auf Peschici und am Wochenende erwartet uns ein riesiges Feuerwerk, was wir direkt in der ersten Reihe genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Es geht entlang der Adria gen Norden und wir finden in dem kleinen Ort Fossacesia Marina sch\u00f6nen Stellplatz am Meer zum Baden und Promenieren auf der 3km langen Promanade.<\/p>\n<p>Und weiter geht es nach Porto Recanti wo wir bei Sturm und Regen ankommen, das Meer ist aufgew\u00fchlt und bei 3m hohen Wellen geht da keiner mehr baden. Aber so schnell der Sturm gekommen ist, so schnell legt er sich auch wieder, nur das Meer braucht halt etwas l\u00e4nger.<br \/>\nAlso laufen wir in die Stadt, lassen uns treiben und bewundern die sch\u00f6n renovierten H\u00e4user und den f\u00fcr Italien untypischen Baustil.<\/p>\n<p>Wir kommen zur kleinen Stadt Castel San Pietro Terme, direkt an der Autobahn und daher ideal f\u00fcr einen Zwischenstopp, aber auch eigentlich zu schade, denn San Pietro bietet weit mehr, ein weites Netzt Wander- und Fahrradwege bieten bestimmt einige Tage Abwechslung und ein gro\u00dfer sch\u00f6ner Park l\u00e4dt zum Spazieren und Verweilen ein.<\/p>\n<p>Italien n\u00e4hrt sich dem Ende, wir kommen an den Gardasee und machen in Bardolino Stopp, ein letzte Bad im See und sch\u00f6ne Spazierg\u00e4nge auf der Promenade bis Garda.<br \/>\nAber leider ist der Platz sehr voll und durch parkende PKW auch sehr unruhig, also fahren wir weiter bis Riva del Garda, wo wir zum Abschluss die alte Ponale Stra\u00dfe hochwandern.<\/p>\n<p>Es geht \u00fcber den Brenner nach \u00d6sterreich, wir haben ja seit Fr\u00fchjahr die Go-Box, fahren ein St\u00fcck den Fernpa\u00df legen in Grainau einen Stopp ein, weiter geht es \u00fcber Nesselwangen, Rothenburg ob der Tauber und Hannoversch M\u00fcnden zur\u00fcck in den Norden.<\/p>\n<p>Fazit unserer 7 w\u00f6chigen Reise. Wir sind 5.100km gefahren, haben sehr viel gesehen und erlebt (die Fahrr\u00e4der wurden geklaut), waren sehr oft Essen weil es so lecker war, haben Wein in 2 und 3 Liter Plastikflaschen vom Bauer gekauft (schmeckte aber sehr gut) und sind ohne Schrammen wieder zur\u00fcck \u2013 Italien wir kommen wieder (mit Fahrr\u00e4der!)<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenige Meter hinter dem Kolosseum beginnt die Via Appia Antica, die \u201eK\u00f6nigin der Stra\u00dfen\u201c und in dem angrenzenden [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1119,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0},"categories":[27],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kleinwort.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1115"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kleinwort.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kleinwort.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kleinwort.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kleinwort.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1115"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/kleinwort.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1115\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1444,"href":"https:\/\/kleinwort.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1115\/revisions\/1444"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kleinwort.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1119"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kleinwort.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1115"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kleinwort.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1115"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kleinwort.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1115"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}