{"id":245,"date":"2007-11-12T19:15:20","date_gmt":"2007-11-12T19:15:20","guid":{"rendered":"http:\/\/kleinwort.de\/?p=245"},"modified":"2020-11-29T20:45:59","modified_gmt":"2020-11-29T19:45:59","slug":"4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kleinwort.de\/?p=245","title":{"rendered":"2007 Australien"},"content":{"rendered":"<p>Westaustralien leidet mal wieder unter einer Hitzewelle, dass Thermometer zeigt +45\u00b0C, wir haben jetzt zwei Tage Stadtaufenthalt die eigentlich zum Aklimatisieren gedacht waren hinter uns aber der Schwei\u00df kommt immer noch aus allen Poren und l\u00e4ngere Wanderungen oder Aktivit\u00e4ten sind immer noch nicht m\u00f6glich. Aber es hilft alles nichts, wir m\u00fcssen auf Tour und nach der Camper\u00fcbernahme sind wir komplett durchgeschwitzt. Die Klimaanlage l\u00e4uft auf 100% und wir wollen&nbsp;nur noch raus aus&nbsp;dem Brutkessel Perth und so fahren wir erst einmal \u00fcber den Old-Ocean-Drive&nbsp;an den Ocean, wo uns&nbsp;eine angenehme Briese erwartet und etwas Erfrischung verspricht.<br \/>\nDas Wasser ist warm wie in der Badewanne und eigentlich k\u00f6nnten wir es hier die n\u00e4chsten Tage aushalten, w\u00e4hre da nicht unsere Ziel Sydney wo wir ja in&nbsp;4 Wochen ankommen wollen.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_0_placeholderUnd so fahren wir erst einmal auf der erste Etappe unserer Tour&nbsp;gen S\u00fcden, durch Karriw\u00e4lder mit riesigen, bis zu 80 Meter hohen Karri B\u00e4umen und auf die h\u00f6chsten dieser B\u00e4ume haben die Australier Aussichtsplattformen zur Waldbrand\u00fcberwachung errichtet. Und um diese Aussichtsplattformen zu erreichen, wurden in den Baumstamm&nbsp;Eisen eingeschlagen, die wie eine Wendeltreppe bis zur Plattform hinauf gehen.&nbsp; Das \u00fcbergro\u00dfe Warnschild: &#8222;TREE CLIMBING RISK, Tree Lookout is 52 meters above ground. There is only one rest area before te viewing platform&#8220;, warnt uns vor dem Besteigen dieser B\u00e4ume bei Herz- und Kreislaufproblemen und man sollte absolut Schwindelfrei sein.<\/p>\n<p>Keine Frage, DA MUSS ICH RAUF ! &#8211; Na Ja &#8211; ich habe es zumindest bis zur ersten Plattform in 30 Meter H\u00f6he geschaft, waren wohl die hohen Temperaturen schuld, die meine Kondition in die Knie gezwungen haben. Und dann hat unser Auto ein Problem, eine rote Warnlampe und ein \u00fcberlauter Pieper schrecken und aus unseren Tagtr\u00e4umen. Ein Blick in das Handbuch hlift auch nicht weiter, die Leuchte und der Pieper sind nirgends beschrieben und auch ein Telefonanruf beim Vermieter hilft&nbsp;nicht weiter. Wir sollen zum n\u00e4chsten Service fahren, in die n\u00e4chste Stadt, also 150km mit roter Warnlampe und piepen. Na, ich versuche mal selbst mein Gl\u00fcck, durchforste den Motorraum, ziehe an alle m\u00f6glichen Kabel und Verbindungen und &#8211; die Lampe und das Piepen sind pl\u00f6tzlich aus. Geht doch, also weiter auf unserer Reise durch Australien. Aber was ist das, die Klimaanlage arbeitet nicht mehr und dann gehen auch die Fenster nicht mehr auf &#8211; hab ich da wohl ein Kabel zuviel abgezogen? Also doch die 150km bis zum Service und das bei 45\u00b0C Au\u00dfentemperatur. Als wir dann mit unserer fahrbaren Sauna den Service endlich erreichen, hei\u00dft es auch nur <em><strong>&#8222;Sorry, <\/strong><\/em><em><strong>that does not belong to the vehicle which belongs to build&#8220;.<\/strong> <\/em>Also wieder telefonieren und nach Hilfe schrein, der Australische ADAC wird verst\u00e4ndigt und tats\u00e4chlich der gute Mann vom ADAC, ein Pole, der vor Jahren nach Australine ausgewandert ist, kann&nbsp;uns helfen, die Feder der Trittstufe an der Aufbaut\u00fcr ist defekt und so gibt der Sicherheitsschalter immer Alarm &#8211; Toll jetzt k\u00f6nnen wir uns beim n\u00e4chsten Mal auch selber helfen &#8211; gewust wie. Wir verlassen den S\u00fcden und fahren wieder in n\u00f6rdliche Richtung ins Landes innere und mit jedem km steigen die Temperaturen, wir kommen zur Wave-Rock ngg_shortcode_1_placeholderdas Thermometer zeigt jetzt +48\u00b0C und Wandern geht jetzt gar nicht mehr, also verbringen wir dach einem kurzen Fotostopp&nbsp;auf dem Waverock&nbsp;die restliche Zeit des Tages&nbsp;bei einem k\u00fchlen Bier im Schatten der B\u00e4ume und im Pool.<br \/>\nAber das soll noch nicht das Ende sein, wir fahren weiter zur Goldgr\u00e4ber Stadt Kalgoorlie Town&nbsp;und besichtigen bei nunmehr +50\u00b0C eine alte Goldmine wo wir in die Geheimnisse des Goldwaschens eingewiesen werden &#8211; Hurra drei kleine Kl\u00fcmpchen gefunden&nbsp;und der Erfog macht uns Stolz.<br \/>\nZur\u00fcck am Campground gibt es dann erst einmal ein k\u00fchles Bier und Abk\u00fchlung im Pool.<br \/>\nKalgoorlie&nbsp;ist zwar wundersch\u00f6n, aber bei diesen Temperaturen kann man einfach nichts unternehmen, die kleinsten Bewegungen treiben den Schwei\u00df auf die Haut und nur am Pool sitzen und Bier trinken, daf\u00fcr sind wir ja nicht nach Australien gefahren, also fahren zur\u00fcck an den Ocean, in der Hoffnung auf lange Strandspazierg\u00e4nge bei einer milden Seebriese. Falsch gedacht, die milde Seebriese entpuppt sich als steifer Wind der den Sand wie ein Sandstrahlgebl\u00e4se vor sich her und uns in unseren Camper treibt.<br \/>\nTrotz Sandsturm haben wir uns dann aber nach zwei Tagen soweit von den hohen ngg_shortcode_2_placeholderTemperaturen erholt und kommen zum Highlight unsere Reise, die Durchquerung der S\u00fcdw\u00fcste Austraiens, der Nullabour Plain. 1000km ohne Baum und Strauch, ohne H\u00e4user und Siedlungen liegen vor uns und so k\u00e4mpfen wir uns durch diese unwirtliche Natur und haben immer wieder phantastische Ausblicke auf den Oceaan und die Steilk\u00fcste. Zeitweise wagen wir auch Abstecher und fahren die Steilk\u00fcste hinunter an den Ocean mit&nbsp;schneewei\u00dfen Sandstr\u00e4nden und phantastischen D\u00fcnen.<br \/>\n&#8222;Leider&#8220; hat&nbsp;die Nullabour Plain inzwischen auch ihren Schrecken der vergangenen Jahre verloren, es gibt jetzt alle 300km ein Roadhaus mit Tankstelle, Service und einen Campingplatz mit Shop und die Anzahl der Autos die wir treffen ist auf 2 pro Stunde gestiegen, also so ganz alleine und Hillflos sind wir hier dann doch nicht, aber 1000km durch Nichts ist doch sehr Eint\u00f6nig und man muss sich schon ganz sch\u00f6n konzentrieren.<br \/>\nWir erreichen S\u00fcdaustralien, die Zivilisation wird dichter und die Vegetation \u00fcppiger und nach gut 1500 km ist es geschafft, wir sind im Barossa Vally angekommen und treffen auf unsere Spure von 2004, hier ist alles noch so wie vor drei Jahren und irgendwie f\u00fchlen wir uns hier gleich ein Wenig wie Zuhause. Wir finden gleich unsern Campingplatz, den Schlachter und&nbsp;nat\u00fcrlich den&nbsp;Bottelshop um unseren Bier- und Weinvorrat wieder aufzuf\u00fcllen.<br \/>\nNach zwei weitern Tagen verlassen wir aber die uns schon bekannten Wege und fahren auf neuen Wegen durch das Land zu einem der sch\u00f6nsten Nationalparks von Australien, den Grampians. Lieder hat hier erst vor kurzem das Buschfeuer gew\u00fctet und ngg_shortcode_3_placeholdereinen gro\u00dfteil des Parks zerst\u00f6rt, alles nur verbrannte Baumst\u00fcmpfe und Erde &#8211; schade.<br \/>\nWeiter Richtung S\u00fcden sto\u00dfen wir dann wieder auf uns bekannte Wege und der Gread Ocean Road, wir treffen alte Bekannte, wie die Londenbridge, die Twelve Apostel und andere Sehensw\u00fcrdigkeiten.<\/p>\n<p>Bei Melbourne verlassen wir die Great Ocean Road, fahren \u00fcber eine Maut pflichtige Br\u00fccke &#8211; den Maut mussten wir dann sp\u00e4ter von Deutschland aus in dreifacher H\u00f6he \u00fcberweisen &#8211; &nbsp;hat sich aber gelohnt und weiter durch die wundersch\u00f6ne Landschaft S\u00fcdaustraliens bis nach Bondi Beach f\u00fcr ein paar Tage Strandurlaub&nbsp;mit anschlie\u00dfenden&nbsp;Stadtaufenthalt in Sydney.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_4_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Westaustralien leidet mal wieder unter einer Hitzewelle, dass Thermometer zeigt +45\u00b0C, wir haben jetzt zwei Tage Stadtaufenthalt die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1484,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":278},"categories":[29],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kleinwort.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/245"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kleinwort.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kleinwort.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kleinwort.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kleinwort.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=245"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/kleinwort.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/245\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1483,"href":"https:\/\/kleinwort.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/245\/revisions\/1483"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kleinwort.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1484"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kleinwort.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=245"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kleinwort.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=245"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kleinwort.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=245"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}